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 Die Macht der Gier 

DAS VERSPRECHEN

Damon Galgut

 Im Jahr 2021 ging der renommierte Booker Preis an Damon Galgut aus Südafrika, für seinen Roman "Das Versprechen",

 Es ist die Geschichte einer weißen Familie über mehrere Jahrzehnte. Die Mutter gab vor ihrem Tod das Versprechen ab, dass die schwarze Haushälterin ein Haus geschenkt bekommen soll. Doch einlösen will das so recht niemand, auch nachdem aus dem Land der Apartheid eine Demokratie wird. 

KLAPPENTEXT
Aus dem südafrikanischen Englisch von Thomas Mohr. Damon Galguts Roman "Das Versprechen", ausgezeichnet mit dem Man Booker Prize 2021, erzählt vom zunehmenden Zerfall einer weißen südafrikanischen Familie, die auf einer Farm außerhalb Pretorias lebt. Die Swarts versammeln sich zur Beerdigung ihrer Mutter Rachel, die mit vierzig an Krebs stirbt. Die jüngere Generation, Anton und Amor, verabscheuen alles, wofür die Familie steht - nicht zuletzt das gescheiterte Versprechen an die schwarze Frau, die ihr ganzes Leben für sie gearbeitet hat. Nach jahrelangem Dienst wurde Salome ein eigenes Haus, eigenes Land versprochen ... doch irgendwie bleibt dieses Versprechen mit jedem Jahrzehnt, das vergeht, unerfüllt. Damon Galgut schildert eine Familiengeschichte, die sich über dreißig Jahre des politischen Umbruchs in Südafrika erstreckt - von der Apartheid bis hin zur Demokratie. Während sich das Land von den alten tiefen Spaltungen zu einer neuen, gerechteren Gesellschaft hin bewegt, schwebt über allem die Frage: Wie viel Verbitterung, wie viel Erneuerung, wie viel Hoffnung bleiben?