Donnerstag 30. März 2023 | 19:00 bis 20:30 Uhr | Brauerei Hotel Hirsch, St. Ulrich Stube, Marktplatz 12, 87724 Ottobeuren.

Witzig und gescheit. Herzzerreißend und tieftraurig.

Alles ist erleuchtet

Jonathan Safran Foer


 »Als Werk eines Genies«, lobte 2002 die New York Times das Debüt »Alles ist erleuchtet« von Jonathan Safran Foer.. Inzwischen hat er vier weitere Bestseller geschrieben.

Ein junger Amerikaner kommt in die Ukraine. Er heißt zufällig Jonathan Safran Foer. Im Gepäck hat er das vergilbte Foto einer Frau namens Augustine. Sie soll gegen Ende des 2. Weltkrieges seinen Großvater vor den Nazis gerettet haben. Jonathan will Augustine finden und Trachimbrod, den Ort, aus dem seine Familie stammt. Sein Reiseführer ist ein alter Ukrainer mit einem noch älteren klapprigen Auto, sein Dolmetscher dessen Enkel Alex, ein unglaubliches Großmaul und ein Genie im Verballhornen von Sprache. Foer erzählt die phantastische Geschichte eines jüdischen Schtetls, das Schicksal seiner Familie während des Holocaust und die Abenteuer eines jungen Amerikaners, der aufgebrochen ist, um die Vergangenheit zu suchen. 

Jonathan Safran Foer

Jonathan Safran Foer wurde 1977 geboren und studierte in Princeton Philosophie und Literatur. Seine ersten beiden Romane »Alles ist erleuchtet« und »Extrem laut und unglaublich nah« waren sensationelle Erfolge. Sie wurden mehrfach ausgezeichnet und in 38 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen sein Roman »Hier bin ich« (2016) sowie das Sachbuch »Wir sind das Klima!« (2019). Foer gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Gegenwartsautoren. Er lebt in New York.



Der Film zum Romandebüt

Der amerikanische Jude Jonathan ist mit ganzer Seele ein Sammler. Alles, was ihm lieb ist, kommt in kleinen Plastiktütenin seine bestens sortierte Sammlung. Mit dem Tod seiner Großmutter erhält er ein Foto von seinem Großvater mit einer ihm unbekannten Frau. Jonathan nimmt an, dass diese Frau mit seinem Großvater eine Beziehung hatte. Auf der Rückseite der Fotografie findet sich der Vermerk „Trachimbrod 1940“.

Er beschließt, sich auf die Reise in die Ukraine zu machen, um das Dorf Trachimbrod zu suchen. Dort hofft er, die Frau auf dem Bild zu finden. Um für die Reise in das fremde Land gut gerüstet zu sein, mietet Jonathan ein Team von Helfern von der Jewish Heritage Tours an.

Das Team besteht aus einem angeblich blinden Großvater, der aber trotzdem sehr gut Auto fährt, und dessen Enkel Alex. Dieser soll Jonathan als Dolmetscher dienen und erweist sich dabei als sehr kreativ im Umgang mit der englischen Sprache. Mit dieser Situation hatte Jonathan zwar nicht gerechnet, trotzdem beginnt er mit der Suche. Diese stellt sich als sehr schwierig heraus, da der gesuchte Ort während des Zweiten Weltkrieges von der Wehrmacht niedergebrannt wurde und seitdem auf keiner Karte mehr verzeichnet ist.

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ORIGINALTITEL:
Everything Is Illuminated
Alles ist erleuchtet - Nichts ist normal. Tragikomödie aus dem Jahr 2005.