Miteinander. Füreinander.

Solidarität war einmal ein starkes Wort. Es geriet in Verruf, als jeder für sein Glück und seine Not selbst verantwortlich gemacht wurde. Heute ist die Gesellschaft tiefer denn je zwischen Arm und Reich gespalten. Natürlich gibt es ein Sozialsystem, das einen Ausgleich bewirkt. Dazu brauchen wir aber ein neues Verständnis von Solidarität. Wir sollten uns nicht damit begnügen, materielle Not zu lindern, sondern im anderen uns selbst als Mensch wiedererkennen. Erst durch diese freie Entscheidung zur Mitmenschlichkeit findet eine Gesellschaft wieder zusammen. 

In seinem Buch 'Solidarität' refelktiert Heinz Bude über die solidarische Existenz in unserer Gesellschaft. Er liefert Antworten auf die sozialen Fragen unserer Zeit. Einer beispiellosen Zeit. Jedoch. Haben die Antworten eine Zukunft?

Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee.

Einkaufshilfen, Fahrradkuriere, Krisen-Hotlines: Viele Menschen zeigten sich zu Anfang der Pandemie solidarisch und halfen Menschen, die sich in die häusliche Isolation zurückgezogen hatten. Die Angebote nahmen täglich zu.

Hält die Mitmenschlichkeit noch an? Hat Solidarität eine Zukunft?

Nein. Wie ich meine. Die Ichsucht prädominiert. In der Pandemie mehr denn je. Und nach der Pandemie ohnehin.

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Spiegelbild der neuen Corona - Realtät?

Der Kurzfilm Balance wurde im Jahr 1989 von den Brüdern Christoph und Wolfgang Lauenstein gedreht, im selben Jahr erhielt er den Oscar in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“. Noch heute kommt er im Schulunterricht zum Einsatz. In Corona-Zeiten ein sinnhaltiges Projekt.

Eine gespenstische, surreale Atmosphäre. Eine unmissverständliche Botschaft. Wird so die Welt nach Corona aussehen?