Lesereihe 2017 

Über Menschen und ihre Machtlosigkeit, ohnmächtig der psychischen und physischen Gewalt ausgeliefert zu sein.

  • Die Lesereihe startete Anfang 2017. Mit den Romanen 'Die Vegetarierin' und 'Blauschmuck'. Wir behandelten ein Thema, das erst viel später in den Medien und den Sozialen Netzwerke behandelt wurde. Mit dem Hashtag MeToo.

  • Am 5. Oktober 2017 erscheint in der "New York Times" ein Artikel, in dem der Filmproduzent Harvey Weinstein sexueller Belästigung beschuldigt wird.


  • Zehn Tage später ruft die US-amerikanische Schauspielerin Alyssa Milano unter dem Hashtag MeToo andere Frauen auf, in sozialen Medien ihre Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen, Missbrauch und Diskriminierung zu teilen. 
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Lesereihe 2018


Über Menschen, die vor Gewalt und Krieg fliehen, in einem fremden Land ankommen, voller Hoffnung. Und nicht gewollt werden.

  • Die Lesereihe startete Anfang 2018. Mit den Romanan 'Der Klang der Fremde' und 'Die Strasse zum 10. Juli'. Wir behandelten ein Thema, das uns täglich begleitet. Und immer noch begleitet. 

  • Ein Thema, das die Menschen verändert hat. Nicht nur die Menschen, die ihr Land verlassen haben, sondern auch die Menschen, die in den Ankunftsländern zu Hause sind.


  • Ein Thema, das Gesellschaften verändern wird. Und den Umgang miteinande
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Lesereihe 2019


Über Menschen, die  das Sterben der Zukunft in ihrer Gegenwart erleben.

  • Die Lesereihe startete Anfang 2019. Mit den Romanen 'Internat' und 'Fegefeueri'. In 2019 bewegten wir uns entlang den bisher wenig entdeckten literarischen Rändern Osteuropas. 

  • Wir sprachen über Romane aus folgenden Ländern:  Ukraine. Estland. Litauen. Slowakei, Polen. Russland, Ttatarstan. Bosnien und Herzegowina, Georgien. 


  • Wir befanden uns mitten im Krieg in der Ukraine. Im ersten Roman. In einem Internat. Die Lesereihe endete in Georgien. Wieder in einem Internat. Mit dem Roman 'Das Birnenfeld'

      Und dem solidarischen Umgang miteinander.

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Lesereihe 2020


Die Ottobeurer Lesereihe 2020 stand unter dem Motto: 'Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht'. Ein Leitthema, das nach Ausbruch der Cortona-Pandemie eine ganz besondere Bedeutung bekam.

  • Aristoteles charakterisierte den Menschen als „Zoon politikon." Als ein gemeinschaftssuchendes Wesen. Über 2.300 Jahre später zwang uns die Corona-Pandemie, die erlangte gemeinschaftsbildende Ordnung außer Kraft zu setzen.


  • Die weitestgehende Einstellung aller sozialen Kontakte setzte die Menschen einer Robinsonade mit ungewissem Ausgang aus. Zugleich eine Chance, unorthodoxe Lehren aus den gemachten Erfahrungen zu ziehen.


  • Wir starteten die Lesereihe mit dem Roman 'Die Glasglocke' von Sylvia Plath, 'Die Ehefrau' von Meg Wolitzer. Dann kam Corona.
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